Der Hofhund Buddy

Nach Sturz auf eine Steinplatte aus ca 6 m Höhe, erlitt der sonst so muntere Hofhund „Buddy“ eine Oberschenkelsplitterfraktur.

Vor der OP

 

Nach der OP

Nach der OP

 

Heute, nach über einem Jahr, tollt der Deutsche Schäferhund wieder über die Wiesen.

Wir wünschen unserem ehemaligen Patienten und seiner Familie alles Gute!

11 Auf einen Streich

Die drei jährige Pinscher Hündin ‚Lotta‘, erlebte am 29.06.2017 das wohl größte ereignis ihre Hundelebens

 

 


Die Entbindung selbst dauerte etwa 12,5 Stunden und fand bei den Besitzern zu Hause statt. Nachdem sich auch der elfte Welpe um 6 Uhr morgens in die Welt gekämpft hatte, waren sich die Besitzer unschlüssig ob sich noch ein weiterer, in der bereits von der Geburt erschöpften Hündin, versteckte.                                                                      Daraufhin machten sich die Besitzer direkt auf den Weg in unsere Tierklinik.                    Die Tierärzte Dr. M. Heinrich und L. Brüggemann untersuchten ‚Lotta‘ und ihren Nachwuchs sofort. Zur Erleichterung aller Beteiligten befand sich kein weiterer Welpe     im Bauch der frisch gebackenen Mutter.

Die erfahrenen Tierärzte                  Dr. M. Heinrich und L. Brüggemann untersuchten ‚Lotta‘ und                ihren Nachwuchs sofort.                 Zur Erleichterung aller Beteiligten befand sich kein weiterer Welpe im Bauch der frisch gebackenen Mutter. Laut den behandelnden Tierärzten sei die Anzahl der Welpen für einen so kleinen Hund außergewöhnlich       und zähle zu den ‚Risikoschwangerschaften‘.

Es ist es bemerkenswert,             dass es allen elf Welpen und            der Hündin selbst den Umständen entsprechend gut geht und               sie in ihren jungen Jahren bereits „Promiluft“ schnuppern durften.

Denn nicht nur wir fanden diese Geschichte außergewöhnlich.     Auch die Zeitung ‚Neue Westfälische‘ und das deutsche Fernsehen wurden auf diese unglaubliche Geschichte aufmerksam und statteten am 28.08.2017 der jungen Großfamilie  zu Hause und uns in unerser Tierklinik einen Besuch ab. Der Ausstrahlungstermin des Fernsehbeitrags wird noch bekannt gegeben.

Die Tierärztliche Klinik Preußisch Oldendorf wünschen ‚Lotta‘, ihren elf Welpen und den nun viel beschäftigten Besitzern für die Zukunft alles erdenklich Gute!

 

 

 

Zeitungsartikel ‚Neue Westfälische‘: Pinscher-Hündin Lotta bringt elf Welpen zur Welt

Dopplerechokardiographie-Seminar

Vom 12. bis 14. Juni 2015 fand in unserer Tierklinik zum zweiten Mal ein kardiologisches Intensivseminar mit dem Veterinärkardiologen Prof. Dr. Schneider und seinem Team von der Vet. Uni Gießen statt.

In entspannter Atmosphäre widmeten sich Ausrichter und Teilnehmer über drei Tage hinweg erneut dem Thema der Dopplerechokardiographie.

Wie auch beim letzten Mal wurde von den Teilnehmern besonders gelobt: das hervorragende fachliche Niveau und das Engagement des gesamten Teams, die ausgezeichnete Organisation, die gute Zusammenarbeit mit dem Hotel „Forsthaus am Limberg“ und last but not least die gemeinsame Wanderung durch das Wiehengebirge zum Forsthaus.

Bissverletzungen unter Hunden – Nur ein paar kleine Löcher?

Eine kleine Rauferei mit den Spielkameraden oder eine kurze Auseinandersetzung mit einem nicht so wohlgesonnenen Artgenossen – eine Bissverletzung ist schnell passiert.

Während in manchen Fällen durch ein lappenförmiges Einreißen der Haut und eine blutende Wunde schnell ersichtlich wird, dass eine Versorgung durch den Tierarzt notwendig ist, sind gerade bei schweren Bissverletzungen häufig nur die Einbisslöcher als relativ kleine punktförmige Hautverletzungen zu erkennen.

Grund dafür ist die gut verschiebbare Haut des Hundes. Beim Zubeißen eines Kontrahenten wird die Haut als oberflächliche Gewebeschicht durch den ausgeübten Zug gegenüber den tieferliegenden Gewebeschichten verschoben, sodass nach Ablassen des Angreifers die Haut über den tieferen Verletzungen „zurückschnellt“. Somit sind nur die oberflächlichen Eintrittslöcher der Zähne, nicht aber tiefere Verletzungen sichtbar. Und genau hierin liegt die Gefahr, denn die tiefer liegenden Verletzungen sind oft kaum einschätzbar, selbst lebensgefährliche Einbisse in die Bauch– oder Brustkorbregion können so kaschiert sein.

Wir Tierärzte sagen dann: „Aus kleinen Löchern schaut uns das Grauen an…“

In dem vorliegenden Fall wurde ein Dackel von einem Schäferhund-Mischling in den Brustkorb gebissen. Äußerlich zu sehen waren nur die punktförmigen Hautverletzungen. Die Sondierung der Wunde zeigte schnell, dass erhebliche tiefere Gewebsschädigungen vorliegen müssen. In der sofort durchgeführten Notoperation wurde dann das gesamte Ausmaß der Verletzungen offenbar:  Neben massiven Zerreißungen der tieferliegenden Muskeln waren mehrere Rippen regelrecht zerstört, der Brustkorb eröffnet, ein Teil der Lunge kollabiert und ein Lungenlappen verletzt (siehe Foto). Das Tier konnte in einer mehrstündigen Operation gerettet werden.

Fazit: Es macht aus unserer Sicht Sinn, bei einer Bissverletzung das Ausmaß der Schädigung beim Tierarzt abklären zu lassen, auch wenn man nur „kleine Löcher“ sieht.

Ruhestand

Dr. Langhorst geht in den wohlverdienten Ruhestand. Seit 1995 bestand die erfolgreiche Partnerschaft zwischen Dr. Heinrich und Dr. Langhorst.

Lieber Hartwig,

genieße die kommende Zeit, widme Dich Deinen Hobbys und bleib vor allem gesund und fröhlich.

Nur das Beste wünschen wir Dir!

 

Michael Heinrich und das Team der Tierklinik Preußisch Oldendorf